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b_150_100_16777215_00_images_stories_08-02-24-maik-aida_titel-kl.jpgvon Maik Frank

Anfang des Jahres war unser jüngstes Mitglied Maik aus Gelsenkirchen auf dem Schiff AIDA unterwegs in der Karibik. Mitgebracht hat er uns ein paar Bilder und eine Geschichte, die seine Erfahrungen als Aficionado wiedergeben. Gleichzeitig möchte er damit sich als neuer CCler vorstellen.

Vielen Dank für die Arbeit, wir freuen uns auf das erste Aufeinandertreffen an der Jahresfeier am 29. März.

b_150_100_16777215_00_images_stories_08-02-24-maik-aida_kl001.jpg 26.01.2008 bis 10.02.2008

Nachdem ich am 1.1.2008 dem CC1634 beigetreten bin, und schon voller Vorfreude dem ersten gemeinsamen Jahrestreffen entgegenfieberte, war es erst einmal Zeit für ein wenig Urlaub. Gemeinsam mit meiner Frau entschied ich mich bereits vor einigen Monaten, Urlaub in der Karibik zu machen. Nachdem wir bereits in der Dominikanischen Republik sowie auf Kuba waren, sollte es diesmal was völlig anderes sein. Wir entschieden uns für eine Rundreise per Schiff. Die Aida-Flotte schien uns hier am sympathischsten zu sein, zumal wir vorher auch schon sehr viel Positives über sie gehört hatten. Es ging also mit der AIDA-vita von Aruba nach Jamaika, Mexico, Belize, Gran Cayman, zur Dominikanischen-Republik und von dort weiter über Tortola, Antigua, Dominica, Curacao zurück nach Aruba. Man glaubt gar nicht, wie verschieden die Menschen, Länder und Sitten sein können. Auch Reichtum und Armut liegen hier sehr nah beieinander. Unsere Reise ging von 26.1.2008 bis zum 10.2.2008, und natürlich sollten auch die Cigarren nicht zu kurz kommen, wenn man sich schon mal in der Region aufhält, wo die meisten Cigarren weltweit herkommen. Ein paar Cigarren habe ich zur Sicherheit aber aus Deutschland mitgenommen. Man weiß ja nie wo und wann der erste Cigarrenladen auftaucht, und wie lange man ohne auskommen muss. Nachdem ich mich in Mexico mit mexikanischen Cigarren eingedeckt habe, bin ich auf Gran Cayman auf einen sehr interessanten Cigarrenladen gestoßen. Er gehört der bekannten Handelskette „La Casa del Habano“ an.

b_150_100_16777215_00_images_stories_08-02-24-maik-aida_kla.JPG b_150_100_16777215_00_images_stories_08-02-24-maik-aida_klc.JPG b_150_100_16777215_00_images_stories_08-02-24-maik-aida_kld.JPG

Es herrschte eine tolle Atmosphäre in den Räumlichkeiten und ein tolles Aroma war im Raum zu vernehmen. Ein richtiger Spielplatz für Aficionados. Großer Vorteil auf den Cayman’s: Man kauft steuerfrei! Die Cayman’s gehören zu den 5 reichsten Ländern der Welt. Cubanische Cigarren sind dort etwa 1/3 günstiger als in Deutschland. Also in etwa Preise wie auf Cuba, Stand heute. Für mich Grund genug, erstmal ein wenig einzukaufen. Neben einem neuen Cigarrencutter habe ich mir eine Kiste Cohiba Robusto sowie eine Kiste Romeo y Julieta Robusto gekauft.

Am Montag, den 3.2.2008 ging es dann in die Dominikanischen Republik. Hier hatten wir einen Ausflug mit Besichtigung in einer Cigarrenfabrik gebucht.

Bereits in unserem letzten Dom.-Rep. Urlaub 2005 haben wir eine Besichtigung in einer Cigarrenfabrik gemacht und es war sehr interessant, den Torcedores über die Schulter zu schauen. Hier ein kleiner Rückblick:

Bei Domenico handelt es sich um eine kleine Fabrik, bestehend aus etwa 15 Mitarbeitern. Es gibt zwei Standorte. Der eine ist in der Nähe von Puerto-Plata, der andere in der Nähe von Punta-Cana - jeweils in unmittelbarer Nähe der Touristenorte. Der Geschäftsführer kommt aus der Schweiz und legt sehr viel Wert auf sauberes und vernünftiges Verarbeiten seiner Cigarren. Die Optik der Cigarren und der Kisten lässt daran keinen Zweifel. Alles ist wunderbar verarbeitet. Toller Zug, hervorragender Abbrand. Und es gibt für jeden Geschmack die richtige Stärke und das richtige Format. Eine - wie ich finde - schöne und darüber hinaus bezahlbare Cigarre. Wer gerne mehr erfahren möchte kann am besten mal auf die Homepage von Domenico gehen: http://www.domenicocigars.com

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Aber wieder zurück zum AIDA-Urlaub. Wir fuhren also mit einem kleinen Bus, der mit etwa 20 Leuten gefüllt war, vom Hafen La Romana in die Innenstadt, in der sich die Cigarrenfabrik befand. Nach etwa 15 min. Fahrt blieb der Bus in einer kleinen etwas verlassen wirkenden Straße stehen. Unser dominikanischer Reiseführer, welcher über gute Deutschkenntnisse verfügte, bat uns, auszusteigen, da wir dort seien. Ich schaute mich um, aber irgendwie konnte ich keine Cigarrenfabrik erblicken. Nach einigen Schritten verschwand er in einem kleinen Eckhaus und war kurz darauf wieder zurück an der Tür. Er bat uns, einzutreten. Es kam einem der typische Tabakgeruch entgegen und es sah einwenig nach Fabrik aus. Es handelte sich um eine kleine Besucherfiliale der Tabacalera El Artista, S.A., welche insgesamt etwa 50 Mitarbeiter haben. Die kleine Filiale, in der wir uns befanden, jedoch nur 3! Es standen insgesamt drei Tische im Raum. An zweien konnten Cigarren gerollt werden. Gerollt wurde jedoch nur an einem, und am dritten Tisch war eine Mitarbeiterin damit beschäftigt, den dicken Stiel von den Deckblättern zu entfernen. Was soll das den sein, war mein erster Gedanke. Naja, wenn man schon mal da ist, kann man sich die Sache ja mal angucken und anhören, was es so spannendes zu erzählen gibt, dachte ich mir. Unser Reiseführer fing dabei ganz simple an und erklärte den anwesenden erst einmal, woraus eine Cigarre besteht und wie sie aufgebaut ist. Also Einlage, Umblatt, Deckblatt.

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Darüber hinaus ergänzte er Wissenswertes über die Fabrik und Mengen, die aus der Dominikanischen Republik exportiert werden. Auch merkte er an, dass mittlerweile sehr viele namenhafte Label in der Dom.-Rep. rollen lassen und dominkanische Cigarren sehr hochwertig in der Verarbeitung seien. Er schien in seinem Element zu sein und wurde immer redefreudiger. Als er die Theorie soweit durch hatte, wechselten wir die Raumecke und es wurde uns praktisch demonstriert, wie man eine Cigarre rollt. Natürlich auch unter fachlicher Erklärung unseres Reiseführers. Die Einlage und das Umblatt stammen aus der Dom.-Rep., das Deckblatt ist wie so oft aus Connecticut. Die anwesenden Leute waren aufgrund der wirklich guten und leicht verständlichen Erklärungen begeistert, und es gab ersteinmal einen Applaus am Ende der Demonstration. Als die Frage kam, ob einer die Cigarre rauchen wolle, sagte ich natürlich nicht nein. Auch ein weiterer Aficionado wurde mit einem frisch gerollten Longfiller versorgt, und ich war doch ein wenig überrascht. Das Ding mit Namen Don Chuchu schmeckte! Es war ein eher milder doch sehr präsenter Geschmack. Im weiteren Verlauf wurde sie auch nur geringfügig stärker. Der Zug war perfekt, und auch war der Abbrand war in Ordnung. Also sagte ich zu dem Herrn mit dem goldenen Händchen: „Komm mal her, ich würde ganz gerne mal ein Foto mit dir machen“! Gesagt getan. Ich drückte ihm im Anschluss noch ein wenig Trinkgeld in die Hand und wollte wissen was davon eine Kiste kostet. Er begleitete mich zum Verkaufsregal und ich war wieder mal positiv überrascht. Der Preis für eine Kiste Don Chuchu im Toroformat lag bei 60 US$. Äußerst günstig, dachte ich mir.

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Also packte ich noch ne Kiste von diesem vorher noch nie gehörten Longfiller ein. Auch die anderen Urlauber kauften wie die Weltmeister, und im Nu war die Verkaufswand leer. Nachdem alle glücklich und zufrieden waren, ging es weiter mit unserem Ausflug. Wir kamen in eine sehr schöne Tropfsteinhöhle namens Cueva de las mara Villas und besuchten noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit eh es wieder zurück aufs Schiff ging. Einige Tage später ging es dann auch schon wieder Richtung Heimat und ein sehr schöner Urlaub ging zu Ende.

Zuhause angekommen stellte ich mit erschrecken fest, dass meine beiden Humidore nicht über das notwendige Fassungsvermögen verfügen, um meine Mitbringsel ordentlich aufzubewahren. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich schnellstmöglich um neue Lagerkapazitäten zu kümmern. Ein Schrankhumidor mit einer Kapazität von etwa 400 Cigarren, in dem auch ganze Kisten gelagert werden können plus aktiven Befeuchter erschien mir hier die richtige Wahl zu sein. Nach einem längerem und sehr informativen Telefonat mit dem Geschäftsführer von „Der Humidor“, Herrn Marc Andre, entschied ich mich auch für einen Humidor mit genannten Eigenschaften. Um keine unnötige Zeit zu verlieren, ging die Bestellung gleich am nächsten Tag raus. Was tut man nicht alles für seine braunen Schätze….

Die Bilder der Reise in der großen Ansicht:

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