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paulaner.jpgvon Magnus Enßle

Let`s smoke `em out 2006


Klausurtagung der Gründungsmitglieder am 08. Oktober 2006 am Bodensee

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Auch 2006 ging es für die founding fathers wieder in eine knallharte Tagung, um die Richtlinien für das kommende Kalenderjahr zu schnüren. Die 5. Tagung im Jubiläumsjahr führten die Herren Enßle, Barth, Binder, Schock und Schneider nach Konstanz an den Bodensee – da durfte natürlich auch ein Besuch bei Urs Portmann nicht im Programm fehlen. Als besonderen Gast konnten die Gründungsmitglieder in der Tagungsrunde Martin Knaus begrüßen. Da er maßgeblich zum Gelingen der Tagung im letzten Jahr beigetragen hat, war es ein Selbstverständlichkeit ihn abermals den Tagenden bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

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Die Anreise gestaltete sich wenig beschwerlich, dank der zwei guten Fahrer Klaus und Markus. Punkt 10 Uhr kam man am Tagungshotel Don Bosco in Konstanz an. Nachdem uns der Hotelleiter persönlich begrüßte uns kurz die Zimmer zeigte, ging es in die Innenstadt, um Benni vom Bahnhof (kam direkt aus Waldshut) abzuholen.

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Erste Stadion war der deutsch-schweizerische Bootsclub, in dem das traditionelle Weißwurstfrühstück zelebriert wurde. Frisch gestärkt machte man sich auf dem weg in die Schweiz, um bei Herrn Portmann die erste Cigarre des Tages genießen zu können. Natürlich wurden auch hier die persönliche Cigarrenbestände etwas aufgestockt und die Cigarren für die Tagung und den Abend gekauft.

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Wie immer war der Empfang bei Familie Portmann sehr warm und herzlich. Besonders der Präsident freute sich, dass er vor allem bei Frau Portmann aufgrund des Besuches mit Tochter Leni Havanna in guter Erinnerung ist. Sogleich saß man bei einer Cigarre seiner Wahl und einem Kaffee am berühmten Tisch im Großraumhumidor und plauderte über die Anreise, das Befinden und die Pläne für den laufenden Tag. Nachdem jeder seinen Kaffee verhaftet hatte, führte uns Urs Portmann in seinen Keller, wo wir seine „Lager“ und die besonderen Humidore bewundern durften. Das dauerte alleine schon eine Stunde und noch bevor wir somit zum Kauf der Cigarren kamen, waren schon 2 Stunden verstrichen.

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Die Diskussionen über die Zukunft der Cigarrenbranche in Europa und der Schweiz im Speziellen, die Debatte, ob Fidel Castro noch lebt und natürlich die ausgiebige Begutachtung der Humidore erklären diesen Umstand. Dann ging es dann doch auch noch ans Einkaufen, wobei uns Frau Portmann half, die 7 besten Kisten herauszusuchen. Wir hingen schon ordentlich in der Zeit und so verzichteten wir auf eine zweite Cigarre nach dem stressigen Einkauf und machten uns nach der großen Verabschiedung auf den Weg wieder nach Konstanz, wo die Tagung stattfinden sollte.

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Tagungsort war die Bleiche, in der wir auf 15 Uhr einen Tisch in der Lounge reservierten. Da der Aufenthalt bei Portmanns so lange dauerte, wurde die Reservierung telefonisch auf 16 Uhr verlegt. Ein Disput in der Konstanzer Innenstadt führte in einer belanglosen Kneipe zu einer Diskussion über den richtigen Tagungsort. Nachdem man sich dann doch ohne Köpferollen auf die Bleiche einigen konnte, war es allerdings schon 16.30, so dass abermals in der Bleiche telefonisch erfragt werden musste, ob den der CC- Tisch noch frei ist. Da dem so war, waren wir dank Taxi um 16.45 vor Ort und konnten endlich mit der Tagung beginnen.

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Wir kommen somit zum kürzesten Teil des Berichtes. In der ganzen CC- Tagungsgeschichte ist es erstmals vorgekommen, dass die Mannschaft ohne Beschlüsse nach Hause kommt. Die Diskussionen über das Für und Wider unseres Genussabends am 4. November führte zu keinerlei Ergebnissen. Sicher ist man sich nur, dass die Veranstaltung stattfinden wird, Klaus nach einer Musikanlage suchen wird und das es Bohnenpampe, Reis und tiefgefrorenen Fisch geben wird. Die Bar und Cigarren waren selbstverständlich. An den 2 geplanten Vorträgen wird sich ebenfalls nichts ändern. Der Vorschlag, an der Bar barbusige Professionelle zu beschäftigen, wurde in einer Abstimmung abgelehnt. Weiter ist man noch nicht.

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Es folgen Gespräche über Vincents Hochzeit, dem dazugehörigen Geschenk und die Spekulation über sein Nettoeinkommen, welchen Benni übrigens auf rund 7000 Euro taxierte – zur Erheiterung der restlichen Anwesenden. Unterbrochen wurden die teils hitzigen Wortgefechte durch etliche Grappa- Bestellungen. Dieser kostete übrigens je 3,70 Euro, aber das konnte ja keiner wissen. Zur Abwechslung gab es auch mal einen Mirabellenschnaps. Bier und Flammkuchen waren ständig vorhanden. Zwischendurch erkundigte sich die Dame des Hauses nach unserem Wohlbefinden – ein sehr edler Zug.

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So dauerte die Tagung dann doch bis knapp 20 Uhr, die Tagenden hatten trotz mangelhafter Beschlusslage Lust auf eine richtige Mahlzeit und so orderte man ein Taxi. Den schnell herbeigeeilten Taxifahrer befragte man sogleich nach anständigen Lokalen. Da dessen Antwort von Teilen der Gruppe als mangelhaft eingestuft wurde, kam es zu wüsten Beschimpfungen des Lenkers. Dieser fühlte sich sogleich angesprochen und drohte mit Rauswurf bzw. Abbruch der Taxifahrt.

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Diese Vorlage wurde von den unzufriedenen Tagungsmitgliedern gerne aufgenommen und es ist nur dem ruhigen und besonnenen Wesen des Präsidenten zu verdanken, dass es auf der B33 zu keiner Schlägerei kam. So mussten wir uns dann doch selber nach einem geeigneten Schuppen umsehen und landeten mit der „Hexenküche“ einen wahren Glücksgriff. Die besten und saftigsten Steaks erwarteten die hungrigen Gäste. Beim Abendessen ließ an die Tagung noch mal Revue passieren, trank noch ein paar Schnäpse, gönnte sich eine Cigarre und war dann letztendlich doch zufrieden, so dass das Begießen der (nicht vorhandenen) Beschlüsse eingeleitet werden konnte.

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Selbstverständlich bewiesen wir mit dem „Klimperkasten“ noch einmal unser gutes Händchen. Laute, chillige Musik, schöne Menschen und Flaschenbier. Benni war ob der Tagung ein bisschen arg überwältigt, so dass er mit Klaus gegen 2 Uhr die Segel strich. Klaus` Erzählungen zu folge müssen sich dann am Bahnhof dramatische Szenen abgespielt haben. Benni weigerte sich mit ihm das Tagungshotel aufzusuchen („Ich geh nicht in diese Kaschemme“) und wollte sofort die Heimreise antreten. Natürlich fuhr um diese Uhrzeit auch kein Zug mehr, so dass nach ewigem Hin und Her Benni noch einmal uns im „Klimperkasten“ aufsuchen wollte. Klaus ging alleine ins Bett, informierte aber vorab noch telefonisch die anderen 4 Reisenden über Bennis geplante Rückkehr.

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Benni ist aber nie angekommen und gilt bis zum Verfassen des Berichtes (2 Tage später) als verschollen. Da er kein Handy hat, konnte und kann sein Aufenthaltsort nicht bestimmt werden. Wir können nur hoffen, dass er am heutigen Montag wieder an seinem Arbeitsplatz erschienen ist.

Der restliche Abend gestaltete sich für mich, Markus, Thorsten und Martin noch etwas bunt. Nachdem gegen 3 Uhr die Personendichte im „Klimperkasten“ deutlich nachließ, machten wir uns ebenfalls zu neuen Ufern auf. Was dann geschah, ist nicht mehr in Gänze nachvollziehbar.

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Auf jeden Fall haben wir Unsummen für Taxifahrten ausgegeben, sind zwischendurch in einem gottverlassenen Industriegebiet in einer homosexuellen Technodisko gelandet, wo es uns nach einem Bier (und 6 Euro Eintritt) nicht mehr gefallen hat und wir schon wieder in einem Taxi saßen.

Auf jeden Fall sind wir morgens allei auf Benni im Don Bosco aufgewacht, haben gefrühstückt und uns auf den Heimweg gemacht.

Schön war`s.

 

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