| Rauchverbot und schlechtes Wetter machen Gastronomen zu schaffen |
| Rauchen allgemein |
| Montag, den 10. November 2008 um 20:31 Uhr |
|
46,5 Prozent der NRW-Gastbetriebe melden rückläufige Gästezahlen Die nordrhein-westfälischen Gastronomiebetriebe klagen über eine enttäuschende Sommer-Saison. «Das schlechte Wetter und das Rauchverbot haben der Gastronomie den Sommer vermiest», erklärte der Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen, Olaf Offers, am Montag in Neuss. Nach dem neuesten NRW-Konjunkturbericht, an dem sich 194 Gastronomen beteiligten, meldeten 46,5 Prozent der Betriebe rückläufige Gästezahlen. Der «fatale Dreiklang aus weniger Gästen, seit Jahren andauernder Konsumzurückhaltung und Rauchverbot» lasse wenig Platz für Optimismus, hieß es, zumal sich hohe Energie- und Betriebskosten negativ auf die Erträge auswirkten.Rund 64 Prozent der Betriebe beklagten Ertragseinbußen, lediglich 14,6 Prozent der befragten Unternehmer konnten sich über höhere Erträge freuen. Das sind nach Angaben der DEHOGA die schlechtesten Werte seit vier Jahren. Etwas besser sieht die Lage für die Hoteliers aus: Von 242 befragten Betrieben konnten 48,3 Prozent auf bessere Umsätze verweisen. Besonders erfolgreich waren hier die Hotelketten. Die Ertragslage konnte allerdings mit diesen positiven Zahlen nicht Schritt halten, lediglich 32,6 Prozent verzeichneten höhere Erträge. Wie die Gastronomen sehen auch die Hoteliers in steigenden Energie- und Betriebskosten sowie im Rauchverbot die größten Probleme in ihren Betrieben. «Die nächsten Monate werden zeigen, inwiefern die Finanzkrise und ihre Auswirkungen sowie die ´raucherfeindlichen´ Jahreszeiten die Situation weiter verschärfen», betonte Olaf Offers. Quelle: b2b-deutschland.de |
Die Meldung ist aktuell und stammt vom 10.11. Während vielerorst in Sachen "Absolutes Rauchverbot" zurückgerudert wird, fällt die Sommerbilanz der Gastronomiebetriebe in NRW ernüchternd aus: