| F RL: VfL Waiblingen :TSG Ketsch 2 29:31 (14:14) |
| Schiedsrichter |
| Montag, den 08. Dezember 2008 um 21:09 Uhr |
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Bericht aus Ketsch „Juniorteam überrascht in Waiblingen“: Mit einem am Ende verdienten 31:29 Auswärtserfolg (Halbzeit 14:14) beim VfL Waiblingen im Spiel der Damen-Regionalliga Süd bleibt das Juniorteam des Ketscher Bundesligisten weiterhin die Überraschungsmannschaft der Liga.Beim vier-Punkte-Spiel der beiden Tabellennachbarn in Waiblingen musste eine Serie brechen. Die Heimmannschaft mit vier Niederlagen in Folge, das Juniorteam zuletzt mit zwei Niederlagen. Von der personellen Seite ist der Bärennachwuchs momentan nicht gerade vom Glück verfolgt. Zu den bereits verletzten, bzw. erkrankten Marei Jungnitsch, Anne Schubert, Christin Herrmann und Simone Jünger, gesellten sich im Laufe der Woche noch Jasmin Löbich nach ihrem beim Riesa-Spiel erlittenen dreifachen Nasenbeinbruch und Sina „Hexe“ Michels mit einer Muskelverletzung.Auf den Einsatz von Spielertrainerin Kriszina Konrad, die seit Wochen angeschlagen ist, wollte man eigentlich in Waiblingen verzichten.Doch ab der 15. Minute musste „Krisz“ nach dem Ausscheiden von Norma Krake doch noch aufs Parkett und war dann mit fünf erzielten Treffern einer der Garanten für den späteren Sieg. Doch nun zum Spielverlauf: Eine heiß umkämpfte aber jederzeit faire Begegnung sahen die rund 200 Zuschauer in der Waiblinger Rundsporthalle, darunter der 25-köpfige Ketscher Anhang. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, was in erster Linie an der miserablen Chancenverwertung der Bärenaußen lag. Gerade mal drei ganze Treffer von Theresa Köhler waren die Ausbeute nach 30 Minuten, gut zehn vergebene freie von außen sorgten bei den Ketscher Trainern für Missstimmung. „Das kann doch wohl nicht wahr sein“, so Trainerin Krisztina Konrad auf dem Weg in die Kabine, „ die Jungen müssen langsam aber sicher ihre durchaus guten Trainingsleistungen auch einmal im Spiel bestätigen. Wir könnten ohne weiteres mit fünf bis sechs Toren führen“. So stand es aber gerade mal 14:14 zur Halbzeit. Ein weiteres Hindernis auf dem Weg Tore zu erzielen war zunächst auch die offensive Deckung der Heimmannschaft gegen die in Halbzeit eins einfach die Laufbereitschaft im Positionsangriff des Juniorteams fehlte.„Wir spielen gegen die offensive Waiblinger Abwehr zu passiv, reiben uns in „eins gegen eins Aktionen“ unnötig auf. Da muss mehr eingelaufen werden, Positionen durch Kreuzen verändert werden. Das müssen wir in Halbzeit zwei besser machen“, so Trainer Thomas Löbich zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Und dieses Vorhaben sollte das Juniorteam nach dem Pauseneinlauf besser in die Tat umsetzen, wobei Kreisläuferin Simone Hoffmann zum wiederholten Mal zu Höchstform auflief. Insgesamt sieben Treffer und vier herausgeholte7-Meter standen nach Spielende auf dem Konto von „Mone“, wobei alle 7-Meter von der starken Astrid Wörner sicher verwandelt werden konnten. Weitere Faktoren zum späteren Erfolg des Juniorteams waren zum einen die Maßnahme Krisztina Konrad nun zusammen mit Theresa Köhler die rechte Angriffsseite bilden zu lassen, sowie eine gute Torfrau Vanessa Reinhard, die einige gute Waiblinger Torchancen zunichte machte. In der 39. Spielminute konnte man erstmals mit vier Toren in Führung gehen (21:17), den die engagiert kämpfenden Waiblinger drei Minuten später auf ein Tor verkürzen sollten (20:21). Danach stand das Spiel auf Messers Schneide, erst in der 51. Minute dann wieder ein vier-Tore-Vorsprung des Juniorteams (27:23). Waiblingen verkürzte bis zur 57. Minute noch einmal auf 27:29, dann Auszeit Ketsch. Torfrau-Wechsel. Nun Katrin Rüttinger im Bärenkasten. Und eben diese Katrin Rüttinger verhinderte mit einem Reflex den Waiblinger Anschlusstreffer zum 28:29. Im direkten Gegenzug das vor entscheidende 30:27 durch einen von Wörner verwandelten 7-Meter nach Foul an Hoffmann. Theresa Köhler sorgte mit ihrem achten Treffer von Rechtsaußen den 31:29 Erfolg, der im Vorfeld absolut nicht zu erwarten war. Die Mannschaft spielte wie folgt: Statistik: 6:4 (10), 10:11 (20.), 14:14 (HZ), 18:21 (40.), 23:26 (50.), 29:31 (Endstand) Bericht aus Waiblingen Nach der gestrigen 29:31-Niederlage (14:14) gegen die TSG Ketsch II warten die Regionalliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen nun schon seit fünf Spieltagen auf ein Erfolgserlebnis. Gegen das Juniorteam des badischen Zweitligisten stimmte immerhin die kämpferische Einstellung. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Gastgeberinnen, angeführt von der kleinen und quirligen Stephanie Litz auf der Mittelposition. Beim Zwischenstand von 17:15 verpasste der VfL nicht nur die Chance, sich weiter abzusetzen, sondern verlor für einige Minuten völlig den Faden. Die Routiniers Krisztina Konrad und Astrid Wörner sowie die aus der Zweitligamannschaft geholten Theresa Köhler und Anke Schalk setzten sich nun immer besser durch. Sie drehten das 15:17 in ein 21:17. Grabowksi machte jedoch weitere hundertprozentige Gästechancen zunichte und baute so ihre Vorderleute wieder auf. Anja Brugger erzielte mit dem 23:24 wieder den Anschluss. Doch zu mehr sollte es nicht reichen, da der VfL in den entscheidenden Momenten an Ungenauigkeiten oder der letzten Konsequenz beim Torwurf scheiterte. In der hektischen Schlussphase kam das 29:30 durch Cyklarz zu spät. Der Ärger über das Mögglinger Schiedsrichtergespann Enßle/Krieg, das aus Waiblinger Sicht manch seltsamen Pfiff hatte ertönen lassen, nutze dem VfL wenig. Einfacher wird die Aufgabe im kommenden Spiel sicher nicht. Dann steht das Lokalderby beim TV Möglingen an. VfL Waiblingen: Grabowski, El-Kurd; Belz, Fessmann, Bay (2), Auer (1), Brugger (3), J. Heinz, Wolf (1), Litz (6), S. Heinz (5/2), J. Cyklarz (9), Lukoseviciute (2) TSG Ketsch II: Rüttinger, Reinhard; Konrad (5), Wörner (7/4), Oguz, S. Hoffmann (6), D. Hofmann, Vetter, Fendrich, S. Fettel, Schalk (5), Köhler (8), Vreden, Krake |
Das letzte von drei zu pfeifenden Spielen an diesem Wochenende führten Holger und mich zum Regionalligaspiel der Frauen nach Waiblingen. In einer schlechten, zerfahrenen Partie war das Spannenste noch die Unsportlichkeit der Waiblinger Trainerin während und nach dem Spiel. Mag sein, dass uns angesichts der geballten Anzahl technischer Fehler (Schitte, Stürmerfoul, Fangfehler) ein paar wenige Vergehen entgangen sind - ein Grund derart auszurasten war es nicht. Aber es ist schon ein Klassiker: Eine Trainerin, die es nicht versteht, Ruhe und Konzentration ins Spiel zu bringen, Spielerinnen, die das Tor nicht treffen und am Ende ist der Schiri schuld, weil er 2x Schritte übersehen hat und (im Sinne des Spieles) bei der "Schnellen Mitte" großzügig war.