M LL 3: SG Leonb/Elt - SG Ha-He-Ku 2 22 : 28
Schiedsrichter
Montag, den 08. Dezember 2008 um 21:32 Uhr

Auch in der Männerlandesliga (Einsatz am Samstag) gibt es Spielberichte. Hier also die Nachbetrachtungen aus Leonberg und Haslach.
Bericht aus Leonberg:
SG-Männer verteilen zu viele Geschenke - von Andreas Klingbeil (gesehen auf: http://www.sg-leonberg-eltingen.de): Leonberg/Elt. - Hasl.-He-Ku II 22:28 (13:10)
Handball-Landesliga: Indiskutable Leistung in zweiter Hälfte - SG Haslach II dreht Spiel zum 28:22-SiegLeonberg. Die Männer der SG Leonberg/Eltingen sind immer für eine Überraschung gut. Erst verteilten sie kleine Nikolaus-Geschenke in Form von Süßigkeiten ans Publikum. Das gößere Präsent bekam die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II, die mit 28:22 die Punkte mitnahm.

Hochtrabende Träume, die sich in irgendeiner Form mit dem Aufstieg beschäftigt haben, sind ab sofort ins Reich der Fabel zu verweisen. SG-Trainer Peter Gubesch hat dies trotz zwischenzeitlicher Tabellenführung sowieso getan. Er wusste, warum. Die Mannschaft ist einfach noch nicht soweit, um konstant starke Leistungen abzurufen. Mechanismen greifen noch nicht automatisch. Und dann leistet sich das Team Aussetzer wie beim Heimdebakel gegen die SV Böblingen sowie jetzt in der zweiten Hälfte gegen die SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen II. Nach mühsamem Start waren es vor allen Dingen Markus Gehrke und Stefan Eisenhardt, die die Gastgeber zu einer 13:10-Pausenführung verhalfen. Das Duo erzielte neun der 13 Treffer.
In der zweiten Hälfte gelang vor allem Gehrke überhaupt nichts mehr, er blieb ohne Tor. Nach 20 Minuten hatte die SG nur dreimal getroffen, die Gäste waren vorentscheidend auf 23:17 davon gezogen. Was schief gehen konnte, ging bei Leonberg schief. So warf beispielsweise der indisponierte Sebastian Frohnmaier beim Abspiel dem Gegner aus zwei Metern den Ball in die Arme, Johannes Klink scheiterte mehrfach frei vor dem Tor. Zu allem Überfluss standen nicht nur einmal Latte und Pfosten im Weg. Die SG Haslach hatte keine Mühe, mit leichten Toren nach erfolgreichen Tempogegenstößen den Abstand zu wahren. Dass Jörg Eisenhardt auf Leonberger Seite fehlte, wollte Gubesch nicht als Entschuldigung gelten lassen. Unübersehbar jedoch, dass kein Leonberger Spieler in der Lage war, das Kommando zu übernehmen, um vielleicht doch noch das Ruder herum zu reißen.

SG Leonberg-Eltingen: Karsunky, Maas, F. Eisenhardt (4), Frohnmaier (1), Maresch (1), Klink (3/1), Gehrke (6), Weil, Glaisner, Schwab (1/1), Eisenhardt (4/1), Knödler (2), Kilper.

Bericht aus Haslach:
Gäu-Sieben holt zwei Zähler
Quelle: Kreiszeitung vom 08.12.2008, gesehen auf http://www.sgh2ku.de
Überraschung in der Handball-Landesliga, Staffel III, der Männer: Nicht die favorisierte SG Leonberg/Eltingen, sondern die angeschlagene SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II hatte nach dem Kreis-Derby zu lachen. Sie gewann mit 28:22.

Bis fünf Minuten nach der Pause hatten die Gastgeber die Partie im Griff. Die SG Leonberg/Eltingen markierte zu diesem Zeitpunkt das 14:10, alles schien seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch dann änderte sich das Bild. Schlagartig. "Wir waren in den anschließenden zehn Minuten völlig von der Rolle. Das war eine einzige Katastrophe", ärgerte sich Leonbergs Abteilungsleiter Klaus Eisenhardt. Die Gastgeber trafen nicht mehr, vertändelten zudem den Ball leichtfertig am gegnerischen Kreis und gerieten ruck, zuck durch schnelle Gegenstöße der Gäu-Sieben gehörig in Rückstand. Erst ab dem 15:18 waren die Leonberger wieder einigermaßen präsent, verkrampften jedoch und schafften es nicht mehr, noch einmal heranzukommen. "Das Fehlen unserer Rückraumspieler Jörg Eisenhardt und Ingo Breitbarth hat sich negativ bemerkbar gemacht. Unser Spielaufbau war schlecht. Und am Ende haben wir's mit der Brechstange versucht, da ging sowieso nichts", redete Klaus Eisenhardt Klartext.

Auf der anderen Seite freute sich SG-Trainer Michael Weinmann umso mehr. "Bei uns hat sich jeder für den anderen eingesetzt. Zum ersten Mal in dieser Saison hat die Mannschaft das umgesetzt, was sie kann. Die Art und Weise, wie wir die Punkte eingefahren haben, gibt mir Mut für die kommenden Aufgaben."

Guter Dinge ist er zudem, weil er glaubt, dass seine jungen Spieler wie Torwart Jan von Schmettow oder die treffsicheren Patrick Sattler, Claudio Schneck, Gerrit Jung oder Steffen Bothe ihre Leistung vom Samstag sogar noch steigern können. Der Klassenerhalt sollte so eigentlich nicht in Gefahr geraten.

 
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Neuigkeiten

Der TV Mögglingen konnte sich noch auf den vorletzen Tabellenplatz retten. Eine Relegation mußte nicht gespielt werden, weswegen der Klassenerhalt geschafft ist. Aufgrund personeller Probleme wird die Mannschaft in der Saison 2010/2011 wohl aber freiwillig eine Klasse tiefer sein Glück versuchen.