F RL: SG BBM - TV Grenzach 26:19
Schiedsrichter
Dienstag, den 10. Februar 2009 um 12:28 Uhr
An diesem Samstag waren Holger und ich zum Pfeifen in Bissingen (Frauen Regionalliga). 70 Kilometer, 70 Minunten Fahrt von Gmünd aus. So war ich auch um 23 Uhr wieder zuhause - auch mal schön. Anbei die Berichte der beiden Mannschaften:

Bericht aus Bissingen (Quelle: Bietigheimer Zeitung, gesehen auf: http://www.sgbm.de)

Regionalligatabellenführer SG BBM besiegt TV Grenzach mit 26:19
Regionalligaspitzenreiter SG BBM Bietigheim hat das Spitzenspiel gegen den Drittplatzierten TV Grenzach eindrucksvoll mit 26:19 (17:8) gewonnen. Es ist mittlerweile der 16. Saisonsieg im 17. Spiel.
Der Sieg des souveränen Tabellenführers ist umso höher zu bewerten, da gleich drei Spielerinnen ausgefallen sind. Bei Rechtsaußen Tina Michel wurde vergangene Woche ein Anriss des hinteren Kreuzbands diagnostiziert. Sie wird somit weitere sechs Wochen fehlen. Wegen Krankheit nicht dabei waren Isabel Henker und Judit Lukacs.
So startete der Tabellenführer nervös in die Partie und lag schnell mit 0:3 im Hintertreffen. Beim Stand von 2:5 nach zehn Minuten ging allerdings ein Ruck durch das Team von Trainer Hagen Gunzenhauser.
Die Rückraumschützinnen des TV Grenzach wurden nun frühzeitig angegangen, die wenigen Chancen der Gäste machte zudem Torhüterin Anja Friedrich zunichte. Nach vorne wurde der Turbo eingeschaltet. Von allen Positionen wurde druckvoll agiert, so dass sich die SG über 5:5 und 9:6 auf 16:6 absetzen konnte.
Bereits in der ersten Hälfte hatten sich alle eingesetzten SG-Spielerinnen in die Torschützenliste eingetragen. Der TVG war ob des Tempos wie gelähmt und konnte im Angriff innerhalb von 20 Minuten nur noch drei Treffer erzielen. Die Fans in der Bissinger Jahnhalle bekamen eine beeindruckende Wiedergutmachung für das vergangene Spiel gegen Regensburg zu sehen.
In Hälfte zwei merkte man dem Team von Hagen Gunzenhauser den Kräfteverschleiß an. In der Abwehr wurde zwar weiter gut verteidigt, doch im Angriff wurde nicht mehr so druckvoll agiert wie noch vor der Pause. Auch der ein oder andere Fehler schlich sich ein, so dass der TVG per Tempogegenstoß zum Erfolg kam. Auf mehr als sieben Treffer konnte er allerdings nicht verkürzen.
Bei der SG kam ab der 45. Minute auch Perspektivspielerin Sulamith Klein zu ihrem Regionalligadebüt. Sie brachte frischen Wind in das Angriffsspiel und erzielte zwei Treffer. Zwar konnte der TVG die zweite Hälfte mit 11:9 für sich entscheiden, dank einer bärenstarken ersten Halbzeit war der Sieg der SG aber nie gefährdet. Damit haben die Bietigheim-Bissinger Handballfrauen einen Konkurrenten distanziert. Am kommenden Sonntag sind sie in Neustadt-Sebnitz zu Gast.
Erstmals auf der Bank der SG BBM saß Neuzugang Kitti Matyas, die gemeinsam mit Anja Friedrich in Zukunft das Torhüterduo bildet. Da Friedrich allerdings ein gewohnt starker Rückhalt war, kam Matyas noch zu keinem Einsatz.

SG BBM Bietigheim: Friedrich; Czöczock (2), Müller (1), Heimburger (1), Markeviciute (7/3), Brecska (5/2), Koziol (3), Wekenmann (3), Schulz (2), Klein (2).
Zeitstrafen: 2:6 Minuten
Siebenmeter: SG 6/5 ; TVG 4/3

Bericht aus Grenzach (Quelle: http://tv-grenzach-handball.de)

Zehnminütiger Blackout
TV Grenzach unterliegt 19:26 bei Tabellenführer Bietigheim
HANDBALL (mat). Ein 11:1-Lauf des Tabellenführers SG BBM Bietigheim entschied die Regionalliga-Partie gegen die Handballerinen des TV Grenzach. Am Ende unterlagen die Grenzacherinnen mit 19:26 (8:17) und verloren damit in der Tabelle als Vierter vorläufig den Kontakt zum Zweiten SC Riesa und Dritten SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen, dem Gegner im kommenden Heimspiel.
Nach gutem Start (5:2) leistete sich Grenzach einen zehnminütigen Blackout (6:16), was die Partie bereits vor dem Seitenwechsel entschied. "Wir haben im Angriff die falschen Entscheidungen getroffen und teilweise den Kopf hängen lassen", sagte Trainer Michael Matschenz. Grenzachs Rückraum blieb blass, es fehlte zudem Torfrau Camille Marck mit ausgekugeltem Finger (14 Tage Pause).
 
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Neuigkeiten

Der TV Mögglingen konnte sich noch auf den vorletzen Tabellenplatz retten. Eine Relegation mußte nicht gespielt werden, weswegen der Klassenerhalt geschafft ist. Aufgrund personeller Probleme wird die Mannschaft in der Saison 2010/2011 wohl aber freiwillig eine Klasse tiefer sein Glück versuchen.