Hurrikan Paloma über Kuba
Wissen allgemein
Montag, den 10. November 2008 um 20:21 Uhr

Man muß schon nach der Information suchen: In vielen Printmedien ist es eine Randnotiz, online ist es aufgrund der Finanzkrise, Castor und Hessen-SPD auch nicht das Topthema. Aber wenigstens n-tv ist verlässlich:

Kuba wird erneut von einem Wirbelsturm bedroht. "Paloma", ein Hurrikan der Stufe 1 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern, zog von Süden auf die Kaiman-Inseln zu. Die Meteorologen des US-Hurrikan-Zentrums erwarteten, dass der Sturm noch an Stärke zunehmen werde, ehe er voraussichtlich am Sonntag Kuba erreichen werde. Die größte Antilleninsel war in der diesjährigen Regenzeit bereits von zwei Hurrikans heimgesucht und schwer zerstört worden. 
 Für die Bewohner der Kaiman-Inseln, Kubas und Jamaikas wurde Alarm ausgelöst. Vor allem in Zentral-Kuba, wo nach Berechnungen der Meteorologen der Hurrikan die Insel durchqueren wird, wurden am Freitag Vorbereitungen getroffen, um die Bevölkerung der gefährdeten Gebiete zu schützen. Honduras und Nicaragua brachte "Paloma" bereits schwere Regengüsse.

In Nicaragua war erneut ein Gebiet betroffen, dass im vergangenen Jahr bereits von Hurrikan "Felix" zerstört worden war. Die Einwohner, meist Indios, leben immer noch in Hütten, die lediglich mit Plastikplanen abgedeckt sind. Die deutsche Hilfsorganisation Plan International ist seit Anfang dieses Jahres dort tätig, um den Menschen bei der Überwindung der Folgen der Unwetter zu helfen.

Text- und Bildquelle: N-TV.de

 
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